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| Buch:
Peter Heiß, Die neue Holographie-Fibel |

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Die folgende
Liste enthält nur einen kleinen Teil der möglichen Entwickler
und Bleichbäder. Weitere Rezepturen findet man in anderen Praxisbüchern,
z.B. im "Holography Handbook" von F. Unterseher und im Buch
"Homegrown Holography" von G. Dowbenko. Die Entwickler der Rezepturen
1 und 2 sowie das Bleichmittel der Rezeptur 1 sind für Reflexionshologramme
bestens geeignet und einfach in ihrer Herstellung und Handhabung.
Doch Vorsicht! Alle Rezepturen sind mehr oder minder giftig.
Darum sollte man mit ihnen immer sehr sorgfältig umgehen und
auf jeden Fall mit Gummihandschuhen und Fotozange arbeiten.
Auch darf man verbrauchte Chemikalien nicht einfach wegschütten,
sondern man sammelt sie in Plastikkanistern und gibt diese dann
bei einer Sondermülldeponie ab. Wenn jemand ein Holographie-Projekt
an seiner Schule durchführen will, kann ihm sicher auch ein
Chemie-Lehrer mit den Abfällen weiterhelfen.
Entwickler
Rezeptur 1
Bestandteile: 1 Teil Dokumol + 4 Teile Wasser Entwicklungszeit:
1 bis 2 Minuten Vorteil: Dokumol (Hersteller: Tetenal) kann
im Fotohandel gekauft werden) Das Mittel ist recht lange haltbar.
Nachteil: Die gebleichten Hologramme sind noch etwas lichtempfindlich
Farbe der Reflexionshologramme: grün, aber etwas blass
Rezeptur 2
Bestandteil A: 10 g Pyrogallol in 500 ml Wasser gelöst. Bestandteil
B: 10 g Natriumsulfit ( Na2SO3) in 500 ml Wasser gelöst. Bestandteil
C: 60 g Natriumkarbonat (Soda, Na2CO3) in 1Liter Wasser gelöst.
1 Teil A + 1 Teil B + 2 Teile C unmittelbar vor der Verwendung
zusammenschütten. Entwicklungszeit: Direkt nach dem Zusammenschütten
1 bis 2 Minuten, nach einer Stunde 5-10 Minuten. Vorteil: Die
gebleichten Hologrammen sind weitgehend lichtunempfindlich.
Nachteil: Die fertige Lösung ist nur kurz (2-3 Stunden) haltbar.
Gelöstes Pyrogallol (Bestandteil A) ist 2-4 Wochen haltbar.
Farbe der Reflexionshologramme: grüngelb bis orange
Rezeptur 3
Bestandteile: 2,5 g Metol, 50 g Natriumkarbonat (Soda, Na2CO3)
10 g Ascorbinsäure (Vitamin C) in 1 Liter Wasser gelöst Entwicklungszeit:
2-3 Minuten Vorteil: Helle Reflexionshologramme Nachteil: Sehr
kurze Haltbarkeit (nur einige Stunden) Farbe der Reflexionshologramme:
grün
Rezeptur 4
(Entwicklungsrezept GP 61 von Agfa)
Bestandteile: 6 g Metol 7 g Hydrochinon 0,8 g Phenidon 30 g
Natriumsulfit (Na2SO3) 60 g Natriumkarbonat (Soda, Na2CO3) 2
g Kaliumbromid (KBr) 1 g Na4EDTA in 1Liter Wasser gelöst Entwicklungszeit:
2 Minuten Bemerkung: Holographen, die mit diesem Entwickler
gearbeitet haben, scheinen nicht allzu sehr von seiner Wirksamkeit
beeindruckt zu sein.
Bleichbäder
Rezeptur 1
Bestandteile: 5 g Kaliumdichromat (K2Cr2O7) 5 ml konzentrierte
Schwefelsäure (H2SO4) in 1Liter dest. Wasser gelöst. Bemerkungen:
Für Reflexions- und Transmissionshologramme Kann mehrfach benutzt
werden Unbegrenzte Haltbarkeit Sehr giftig!
Rezeptur 2
Bestandteile: 130 g Eisen(III)-nitrat 30 g Kaliumbromid (KBr)
1Liter Wasser Beim Gebrauch mit 4 Teilen Wasser verdünnen Bemerkungen:
Nur für fixierte Transmissionshologramme. Besonders bei der
Verwendung des Filmmaterials 10E75 (nur für Transmissionshologramme)
ergeben sich viel klarere Hologramme als bei der Verwendung
des ersten Bleichmittels. |
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