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Denisjukhologramme

Diese Hologrammart ist nach ihrem Erfinder benannt. Man spricht
auch von Weißlichtreflexionshologrammen. Wie der Name schon
sagt, können diese Hologramme mit normalem, weißem Licht rekonstruiert
werden.
Dies hat zum Vorteil, dass bei Ausstellungen keine komplizierte
Beleuchtung mit Laserlicht notwendig ist. Trotzdem
wird aber zur Aufnahme Laserlicht benötigt.
Bei der Aufnahme von Denisjukhologrammen treffen Referenzstrahl
und Objektstrahl von verschiedenen Seiten auf den Film. Es wird
eine Einstrahlanordnung verwendet.
Bei der Rekonstruktion muss das Licht von der gleichen Seite
auf das Hologramm fallen, wie der Referenzstrahl bei der Aufnahme.
Der Betrachter befindet sich in diesem Fall auf der selben Seite
des Hologramms, wie die Lichtquelle. Da das modulierte Licht
von der Lichtquelle zum Betrachter reflektiert wird, spricht
man von Reflexionshologrammen.
Transmissionshologramme

Wie der Name schon sagt (lat.: transmittere = durchschicken)
muss bei der
Wiedergabe solcher Hologramme das Licht durch das Hologramm
kommen, das bedeutet:
Betrachter und Lichtquelle befinden sich auf verschiedenen Seiten
des Films.
Da bei der Aufnahme Objekt- und Referenzwelle von der gleichen
Seite auf den Film fallen müssen, wird in diesem Fall die übliche
Zweistrahlanordnung verwendet. Der Vorteil dieser Hologramme
liegt darin, dass sie über eine große räumliche Tiefe verfügen
Die Tiefe ist in diesem Fall nur durch die Kohärenzlänge des
Aufnahmelasers begrenzt. Für Ausstellungen und Präsentationen
ist diese Art von Hologrammen nicht so gut geeignet, da zur
Rekonstruktion Laserlicht oder wenigstens monochromatisches
Licht (z. B. Quecksilberdampflampe) benötigt wird.
Regenbogenhologramme

Diese besondere Art von Hologrammen ist eine der
bekanntesten und gängigsten. Sie zeichnet sich besonders durc h
Lichtstärke und räumliche Tiefe aus.
Die Rekonstruktion erfolgt mit weißem Licht, es sind also Weißlichthologramme.
Der entscheidende Nachteil aber ist, dafür die vertikale Parallaxe
vollständig fehlt.
Das bedeutet, man kann links und rechts am Objekt herumschauen,
verändert man aber den vertikalen Blickwinkel, so kann man das
Objekt nicht von oben und unten betrachten.
Der Grund dafür liegt in der Aufnahmemethode der Regenbogenhologramme.
Sie werden nach einem zweistufigem Verfahren hergestellt.
Zuerst wird ein Transmissionshologramm gefertigt. Von diesem
sogenannten Masterhologramm können dann mehrere Regenbogenhologramme
hergestellt werden. Man nimmt im 2. Schritt ein Hologramm eines
Objektes auf, welches gar nicht mehr vorhanden ist. Dies geschieht
auf folgende Weise:
Ein Spalt des Masterhologramms wird mit Laserlicht beleuchtet,
dadurch wird das Objekt im Raum rekonstruiert. In dieses virtuelle
Bild wird die Filmplatte gestellt und mit einem Referenzstrahl
beleuchtet. Da nur ein Spalt des Masterhologramms verwendet
wird, fehlt die vertikale Parallaxe.Bei der Rekonstruktion findet
in der Vertikalen nur eine Spektralzerlegung des Lichts statt,
das bedeutet, das Objekt erscheint von oben nach unten in verschiedenen
Spektralfarben (Regenbogenfarben), darauf ist auch der Name
zurückzuführen.
Regenbogenhologramme sind Transmissionshologramme. Um in Ausstellungen
eine einfachere Rekonstruktion zu ermöglichen, wird hinter dem
Film ein Spiegel montiert. So muss das Hologramm nicht von hinten
beleuchtet werden.
Bildebenenhologramme

Eine weitere Art von Hologrammen sind Bildebenenhologramme.
Sie können durch Weißlicht reko nstruiert
werden und gehören zu den Reflexionshologrammen.
Die Besonderheit an diesen ist, dass das Objekt in der Filmebene
zu schweben scheint. Das bedeutet, die eine Hälfte des Objekts
ist vor dem Film zu sehen, die andere hinter dem Film.
Bei der Aufnahme solcher Hologramme wird ein Trick verwendet,
man fertigt zuerst ein Masterhologramm als ganz normales Transmissionshologramm.
Die Aufnahme des Bildebenenhologramms geschieht dann ähnlich
wie bei Regenbogenhologrammen, nur wird in diesem Fall der Film
nicht in das virtuelle Bild sondern in das reelle Bild gestellt.
Zu erwähnen ist noch, dass in diesem Fall kein Spalt zur Rekonstruktion
benötigt wird und im fertigen Hologramm sowohl eine vertikale,
als auch eine horizontale Parallaxe vorhanden ist.
Multiplexhologramme

Ein besonders interessanter Typ von Hologrammen sind
Multiplexhologramme.
Diese Hologramme
besitzen die besondere Eigenschaft, nicht nur ein dreidimensionales
Bild darzustellen, sie verfügen sogar über die Möglichkeit Bewegungen
festzuhalten und somit eigentlich die 4. Dimension, die Zeit
zu speichern.
Dazu wird zuerst ein normaler Film zum Beispiel von einer Person
gedreht, die Kamera bewegt sich dabei um die Person herum. Danach
wird von jedem Bild dieses Filmes, der den Bewegungsablauf ja
nur zweidimensional festhält ein schmales (ca. 2 mm) Streifenhologramm
auf die Hologrammplatte aufgenommen. Der Rest des Films wird
dazu abgedeckt.
So entsteht ein Hologramm, das aus mehr als 1000 verschiedenen
Streifenhologrammen besteht. Die Information dieser einzelnen
Hologramme ist ebenfalls zweidimensional. Die 3. Dimension kommt
in diesem Fall nur durch das stereoskopische Sehen zustande.
In der Abbildung ist dies verdeutlicht. Das linke Auge sieht
ein Bild, das weiter links im Hologramm gespeichert ist, als
das Bild, welches vom rechten Auge gesehen wird. Da sich die
Kamera bei der Aufnahme um das Objekt, herum bewegt hat, hat
jedes Bild einen anderen Blickwinkel zum Objekt. Das Gehirn
setzt so aus den beiden Bildern ein dreidimensionales Gebilde
zusammen. Bewegt sich nun der Betrachter um das Hologramm herum,
so sieht er ein Streifenhologramm nach dem anderen. Da sich
die Bilder zeitlich voneinander unterscheiden, kann man die
Bewegung deutlich beobachten.
Prägehologramme

Diese Hologramme sind wegen dem hohen und komplizierten Herstellungsaufwand
sehr fälschungssicher. Sie werden auf EC-Karten und Kreditkarten
verwendet. Das Hologramm auf der EC-Karte für 1997 zeigt eine
Büste Beethovens. Verändert man den Blickwinkel auf das Hologramm,
so schließt bzw. öffnet er die Augen. Betrachtet man es von
einem sehr spitzen Winkel von links, so ist zu erkennen, dass
die Figur den Arm hoch hebt. Diese Art von Hologrammen, zeichnet
sich besonders dadurch aus, dass die Hologramme in beliebiger
Stückzahl unter relativ geringem Aufwand vervielfältigt werden
können. Man erkennt sie am silbernen Hintergrund.
Zuerst muss ein normales Weißlichtreflexionshologramm hergestellt
werden. Es werden auch schon Prägehologramme hergestellt, deren
Interferenzmuster mit Computern berechnet werden. In diesem
Fall erübrigt es sich ein Weißlichthologramm herzustellen.
Es wird jedoch ein spezieller Film verwendet, bei dem das Interferenzmuster
das Beugungsgitter praktisch als Relief hinterlässt. Von diesem
Relief wird ein Abdruck gemacht und ein Prägestempel hergestellt.
Der Stempel wird benutzt, um beliebig viele Hologramme in eine
sehr dünne Folie zu prägen. Die Folie wird zuletzt noch von
hinten mit einer silbernen Schicht bedampft.
Die mit diesem Verfahren hergestellten Hologramme finden meist
als Echtheitszeichen und Produktsiegel Verwendung (z.B. EC-Karten,
BahnCard, Microsoft Computerprogramme).
Computergenerierte
Hologramme

Dieser Artikel wird momentan überarbeitet.
Wir bitten um Verständnis. |
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