Wissen | Hologramme selbst gemacht | Der Aufnahmeraum |
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Der Aufbau der Aufnahmeapparatur

Wie im Abschnitt "Was Holographie ist", bereits erwähnt wurde, lässt sich die Holographie in ihren wesentlichen Grundzügen und Methoden stark mit der Fotographie vergleichen, was allerdings nicht gleichzeitig heißen soll, dass man die Holographie nur auf die Fotographie reduzieren darf: Das physikalische Prinzip der Holographie ist - wie bereits in vorangegangenen Kapiteln verdeutlicht - ein ganz anderes und hat nichts mit dem Aufzeichnungsverfahren der zweidimensionalen Fotographie gemein.

Die Grundbedingung zur Durchführung einer Hologrammaufnahme fängt schon in ganz essenziellen Voraussetzungen an, nämlich einem geeigneten Aufnahmeraum. Denn schließlich ist nicht jeder Raum oder jeder Hobbykeller zur Aufnahme von Hologrammen prädestiniert, nein, es muss schon ein Raum sein, der völlig abdunkelbar ist, so dass kein Licht mehr ins Rauminnere gelangen kann. Er sollte außerdem möglichst über einen Zu- und Abwasseranschluss verfügen.
Ein Punkt weiterer Punkt ist die Innenbeleuchtung des Fotolabors bei Hologrammaufnahmen, denn schließlich kann man ja nicht in völliger Dunkelheit hantieren.
Aus der Fotographie kennt man, dass dort unter Rotlicht gearbeitet wird.Das Licht, welches zum Einsatz kommen darf, hängt im übrigen lediglich vom eingesetzten Filmmaterial ab. Bei der Fotographie ist der Film, den man nach seiner Entwicklung als sogenannten Negativfilm zurückbekommt, nicht sensibilisiert auf Rotlicht, das heißt rotes Licht eines ganz bestimmten Wellenlängenbereiches führt zu keinerlei chemischer Reaktion auf dem Film.
Bei der Holographie ist es exakt genauso. Das Licht, welches bei Aufnahmen und anschließender Entwicklung zum Einsatz kommen darf, hängt ausschließlich vom Filmmaterial ab, nur dass bei der Holographie für gewöhnlich Filme benutzt werden, die auf grünes Licht keine Reaktion zeigen (Abb. xx).
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© Stefan Kremer, Januar 2002