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Wie im Abschnitt
"Was Holographie ist", bereits erwähnt wurde,
lässt sich die Holographie in ihren wesentlichen Grundzügen
und Methoden stark mit der Fotographie vergleichen, was allerdings
nicht gleichzeitig heißen soll, dass man die Holographie
nur auf die Fotographie reduzieren darf: Das physikalische Prinzip
der Holographie ist - wie bereits in vorangegangenen Kapiteln
verdeutlicht - ein ganz anderes und hat nichts mit dem Aufzeichnungsverfahren
der zweidimensionalen Fotographie gemein.

Die Grundbedingung zur Durchführung einer Hologrammaufnahme
fängt schon in ganz essenziellen Voraussetzungen an, nämlich
einem geeigneten Aufnahmeraum. Denn schließlich ist nicht
jeder Raum oder jeder Hobbykeller zur Aufnahme von Hologrammen
prädestiniert, nein, es muss schon ein Raum sein, der völlig
abdunkelbar ist, so dass kein Licht mehr ins Rauminnere gelangen
kann. Er sollte außerdem möglichst über einen
Zu- und Abwasseranschluss verfügen.
Ein Punkt weiterer Punkt ist die Innenbeleuchtung des Fotolabors
bei Hologrammaufnahmen, denn schließlich kann man ja nicht
in völliger Dunkelheit hantieren.
Aus der Fotographie kennt man, dass dort unter Rotlicht gearbeitet
wird.Das Licht, welches zum Einsatz kommen
darf, hängt im übrigen lediglich vom eingesetzten
Filmmaterial ab. Bei der Fotographie ist der Film, den man nach
seiner Entwicklung als sogenannten Negativfilm zurückbekommt,
nicht sensibilisiert auf Rotlicht, das heißt rotes Licht
eines ganz bestimmten Wellenlängenbereiches führt
zu keinerlei chemischer Reaktion auf dem Film.
Bei der Holographie ist es exakt genauso. Das Licht, welches
bei Aufnahmen und anschließender Entwicklung zum Einsatz
kommen darf, hängt ausschließlich vom Filmmaterial
ab, nur dass bei der Holographie für gewöhnlich Filme
benutzt werden, die auf grünes Licht keine Reaktion zeigen
(Abb. xx).
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