Wissen | Hologramme selbst gemacht | Betrachtung des Hologramms |
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Mögliche Fehlerquelen bei der Aufnahme

Wenn man das Hologramm fertig entwickelt, gebleicht, ausreichend gewässert und schließlich getrocknet hat, ist man natürlich jedes mal gespannt, ob denn etwas auf dem Hologramm zu erkennen ist. Und das Erkennbare sollte, wenn alles geklappt hat, ein möglichst scharfes und lichtstarkes Abbild des aufgenommenen Objektes sein.
Nur wie soll man jetzt das Hologramm betrachten?
Ganz einfach. Als Grundlage dient selbstverständlich eine Lichtquelle. Diese Lichtquelle sollte eine helle und punktförmige Strahlung aussenden, wie sie zum Beispiel von einem Halogenspot oder einer Taschenlampe kommen kann. Je ausgedehnter die Lichtquelle jedoch ist, desto unschärfer wird das Hologramm werden (Eine Neonröhre liefert demnach keine guten Ergebnisse.) Die Lichtquelle allein entlockt dem Hologramm allerdings noch kein sichtbares Objekt.
Der Winkel in dem das Licht auf das Hologramm trifft muss genau dem Winkel des Referenzstrahles bei der Aufnahme entsprechen. Wir haben durch kippen unseres Filmes bzw. unseres Referenzstrahles immer einen Winkel von circa 45 Grad eingestellt. Somit muss der Beleuchtungsstrahl auch im Winkel von 45 Grad auf das Hologramm treffen.
Der Betrachtungswinkel ist aus diesem Grund schon bei der Hologrammaufnahme festgelegt und nur bei diesem Winkel erhält man ein lichtstarkes Hologramm. Neben der richtigen Beleuchtung und dem korrekten Winkel der Lichtquelle zum Film spielt ebenfalls der Hintergrund eine nicht unwesentliche Rolle bei der Betrachtung. So sollte man zum Beispiel das Hologramm nicht vor einen hellen Hintergrund halten und dann betrachten. Besser ist ein dunkler Hintergrund, der den Kontrast erhöht. Auch darf man nicht enttäuscht sein, wenn das Hologramm nach dem Entwickeln und Trocknen sehr lichtschwach ist (das Hologramm ist immer relativ transparent). Die Intensität des reflektierten Lichts lässt sich nämlich mit einem kleinen Trick um einiges verbessern: Wir haben unsere Hologramme stets von hinten, d.h. auf der Seite des Hologramms, auf der das soge-nannte pseudoskopische Bild ist, mit schwarzem, glänzendem Sprühlack angesprüht. Danach waren die Hologramme um einiges lichtstärker.
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© Stefan Kremer, Januar 2002