Wissen | Hologramme selbst gemacht | Mögliche Fehlerquellen bei der Aufnahme |
Artikelgliederung
Bewegung des Films

Bewegung des Gegenstandes

Unterschiedliche Intensität

Schlieren

Weiße Flecken

Artikel drucken
Sie wollen diese Seite ausdrucken?
Dann einfach hier klicken... Drucken.

Links
Quellen
-

Verwandte Links
Lesen Sie mehr zu diesem Thema auf folgender(n) Internetseite(n):

-

Weiterlesen
Wollen Sie zum Nächsten Artikel?
Dann klicken Sie einfach hierauf:

Für Fortgeschrittene:
Lasertransmissions-hologramme

Bewegung des Filmes
Einer der am häufigsten auftretenden Fehler liegt vor, wenn das Hologramm an einer oder mehreren Stellen auf dem Film dunkle (dunklere) Stellen aufweist; um diese Stellen bzw. zwischen diesen Stellen allerdings das Objekt in voller Intensität abgebildet ist. Tritt dieser Fall ein, so kann man im Prinzip gar nichts mehr machen, denn es handelt sich um eine Ursache, die bereits bei der Belichtung aufgetreten ist. Es hat sich dann nämlich der Film während der Belichtungszeit bewegt. Höchstwahrscheinlich haben die Glasplatten, die den Film zusammen-pressen sollen, nicht ausreichenden Druck auf den Film ausgeübt. Ursache kann natürlich auch sein, dass man zu kurz nach Einlegen des Filmstückes in die Filmhalterung belichtet hat und sich der Film bzw. die Glasplatten etwas verzogen haben. Abhilfe schafft hier in den meisten Fällen ein erhöhter Anpressdruck der Glasplatten auf das Filmstück oder ein längeres Warten vor der Aufnahme.

Bewegung des Gegenstandes
Hat sich während der Belichtung nicht das Filmstück, sondern der Aufnahmegegenstand bewegt, so sieht man ebenfalls dunklere Bereiche. Diesmal sieht man sie jedoch nicht auf dem Hologramm, sondern auf dem Objekt. In schwerwiegenden Fällen - und das tritt am häufigsten ein - sieht man vom Gegenstand gar nichts mehr. Eine verbesserte (stabilere) Objekthalterung dürfte hier Abhilfe schaffen.

Unterschiedliche Intensität
Sind auf dem Hologramm Bereiche, die heller als andere Bereiche sind, kann es sein, dass das Hologramm noch nicht vollständig getrocknet ist. Volle Lichtintensität entwickelt das Hologramm nämlich nur, wenn die durch das Wässern gequollene Gelatineschicht des Holographiefilmes komplett trocken ist, da sich dadurch das Kristallgitter zusammenzieht. Nach kurzer Warmluftbehandlung sollte der Fehler behoben sein.

Schlieren
Manchmal kommt es vor, dass auf dem Hologramm farbige Schlieren auf der Filmoberfläche wiederzufinden sind. Ursache ist für gewöhnlich eine unzureichende Bewegung während des Bleichvorgangs oder eine zu hastige Trocknung.
Beim Bleichen sollte darauf geachtet werden, dass sich das Filmstück komplett in der Bleichflüssigkeit befindet und ausreichend bewegt wird. Die Trocknung sollte in jedem Fall langsam und schonend erfolgen. Der Fön darf nicht direkt vor das Hologramm gehoben werden, da der Luftstrom viel zu heiß wäre.

Weiße Flecken
Es ist sehr wichtig, dass nach der Hauptwässerung (min. 2-3min) das Hologramm in ein Netzmittelbad getaucht wird. Das macht man deshalb, damit nach dem Wässern keine Kalk oder ähnlichen Rückstände (sichtbar als weiße Schlieren) im Leitungswasser auf dem Hologramm verbleiben. Sind trotzdem weiße Schlieren vorhanden, so ist das Netzmittelbad evt. vergessen oder mit zu wenig demineralisiertem (dest.) Wasser angesetzt worden.
Die Schlieren können in der Regel auch mit einem feuchten Tuch und vorsichtigem Abwischen des Hologramms entfernt werden.
nach oben
© Stefan Kremer, Januar 2002