Wissen | Hologramme selbst gemacht | Vorbemerkung |
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Der Aufnahmeraum

In den vorangegangenen Kapiteln (Einführung und Grundlagen der Holographie) wurde zunächst beschrieben, was Holographie überhaupt ist und wo sie heutzutage Anwendung findet. Ebenso wurden die physikalischen Hintergründe der Holographie beleuchtet. Dieses Wissen ist von enormer Bedeutung, will man selbst Hologramme aufnehmen.
Es ist deshalb unerlässlich, sich ein Basiswissen über physikalische sowie chemische Grundzusammenhänge anzueignen, um überhaupt eine Hologrammaufnahme anzugehen. Denn nur so ist es möglich, den Aufnahmeaufbau konstant zu verbessern und auch ein Scheitern einer Hologrammaufnahme richtig zu interpretieren, die Lösung zu erkennen und die anschließende Optimierung durchzuführen.
In den folgenden Artikeln wird darauf verzichtet, eine genaue Materialliste über die benötigten Komponenten aufzuführen; vielmehr will diese Anleitung durch Erklären der wesentlichen Bestandteile und eventuellen Umsetzungsmöglichkeiten den Leser selbst dazu anregen, Ideen zu finden, wie er bestimmte Probleme lösen kann. Bei der Holographie kann es niemals ein "Pauschalrezept" geben, mit dem eine Aufnahme hundertprozentig gelingt.

Wie so oft kann man auch in der Holographie behaupten: "Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen." Die Holographie ist eine Wissenschaft für sich und jeder, der einmal in ihren Bann gezogen wurde, wird so schnell nicht wieder davon loskommen.

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© Stefan Kremer, Januar 2002